Vorräte für den Mini-Camper-Trip (Teil II)

Vorräte für den Mini-Camper-Trip (Teil II)

Mehr Erfahrung, mehr Vielfalt

Je öfter wir unterwegs sind, desto besser wissen wir, welche Lebens- und Genussmittel wirklich in den Mini-Camper gehören. Der Platz ist begrenzt, und ohne Kühlschrank oder Kühlbox will gut geplant sein, was mitkommt. Mit jeder Reise erweitern wir unsere Liste ein bisschen – denn Abwechslung gehört einfach dazu. Hier kommt unser aktuelles Update für eure Vorratskiste: Vorräte für den Mini-Camper-Trip (Teil II).

Teil I dieses Themas findet ihr übrigens unter diesem Link: Vorräte für den Mini-Camper-Trip). Dort beschreiben wir die Basics, die ebenfalls immer mit dabei sind auf unseren Reisen (s. Foto unten).

Wein auf Reisen – nicht immer in Flaschen

Wir lieben Wein – nicht nur zum Essen. Statt zu Flaschen greifen wir alternativ zu Bag-in-Box-Wein (3 oder 5 Liter), sobald wir in Länder reisen, die nicht für ihren Weinanbau bekannt sind – etwa nach Skandinavien. Das spart nebenbei Gewicht und Abfall und ist meist preisgünstiger als Flaschenwein. In Weinregionen decken wir uns nicht vorab mit Weinvorräten ein, denn wir probieren lieber die lokalen Sorten direkt vor Ort.

Gut vorbereitet ankommen

Wenn man spät ankommt oder nicht weiß, wie die Einkaufsmöglichkeiten am Zielort aussehen, dann ist es Gold wert, für den ersten Tag etwas vorbereitet zu haben. Wir packen deshalb am Anreisetag vorgekühlte Bierdosen und Tiefkühlgemüse in eine kleine Kühltasche. So gibt’s ein kühles Getränk nach dem Ankommen und Einrichten – und das Gemüse ist pünktlich zum Abendessen aufgetaut.

Kleine Vorratshelden ohne Kühlung

Hart gekochte Eier sind ideal für unterwegs, denn sie halten sich ein paar Tage, sind sättigend und vielseitig, weil sie pur, auf dem Brot oder als Snack schmecken.

Auch robustes Gemüse wie Möhren, Zucchini, Radieschen darf mitreisen. Und: vorgekochte, eingeschweißte Rote Bete.

Bewährt hat sich außerdem, das Salatdressing bereits zu Hause anzurühren. Es ist fix und fertig, passt zu Blatt- oder Nudelsalat und hält sich – je nach Zutaten (ideal: Essig-Öl-Basis – kein Joghurt) und Temperatur – rund drei Tage ohne Kühlung.

Klassiker und neue Favoriten

Geht das Brot zur Neige und kein Bäcker ist in Sicht, helfen Knäckebrot oder gut verpacktes Schwarzbrot über den Engpass hinweg.

Unsere Basis-Vorräte haben wir erweitert:

Dosen-Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen …): essfertig, sättigend und gesund (Eiweiß und Ballaststoffe)

Sardinen als Ergänzung zum klassischen Thunfisch – so eine Dose hält ewig!

Oliven

Halloumi (halbfester Käse, perfekt zum Braten oder Grillen)

Mehl – für spontane Pfannkuchen, süß oder herzhaft … lecker!!!

Pflanzliche Milch – länger haltbar als Kuhmilch

Unser Würz-Allroundtalent ist Harissa. Die Paste aus Chili, Kreuzkümmel, Koriander, Knoblauch, Salz und Olivenöl passt zu vielen Gerichten und bringt ordentlich Geschmack ins Camper-Menü.

Snacks und Süßes für unterwegs

Auch bei uns muss mal etwas Süßes sein. In der „Snack- & Süß-Fraktion“ sind jetzt:

Äpfel, Orangen und Zitronen (halten mehrere Tage ohne Kühlung)

Trockenobst und gefriergetrocknete Beeren

Honig

Nüsse in allen Variationen

… und ja: auch Kekse (ohne dahinschmelzende Schoki) und diese berüchtigten trockenen, eingeschweißten Rührkuchen – manchmal genau das Richtige für zwischendurch.

Die Zitrone peppt unser Mineralwasser auf und gibt vielen herzhaften Gerichten den „Feinschliff“. Trockenfrüchte stillen den Süßhunger, und mit Joghurt und Honig ergeben die Beeren eine schnelle Zwischenmahlzeit.

Fazit: Je länger ich mir die Auflistung ansehe, desto größer wird die Lust, die Vorratskiste zu packen und einfach loszufahren. Denn mit jedem Punkt wird mir wieder bewusst, wie viel Freude in all den kleinen Dingen steckt, die unterwegs so selbstverständlich dazugehören. Und als wäre das nicht schon genug, bekomme ich dabei auch noch Hunger. Vielleicht geht’s euch ja ganz genauso?

  1. Bag-in-Box, Rosé-Wein,
    3 Liter mit praktischem Zapfhahn, passt ideal in unsere DIY-Holzbox
  2. Dosenbier, 2 x 0,5 Liter, reicht für´s Ankommen
  3. TK-Gemüse, egal was, Hauptsache, wir können ein Abendessen daraus kreieren
  4. Eier, 3 bis 6 Stück, hartgekocht
  5. Gemüse, robust und nicht zu wasserhaltig
  6. Dressing, Essig-Öl-Basis, für Salat oder Nudeln,
    1/2 bis 1 Glas hält sich ein paar Tage
  7. Schwarzbrot, 1 Paket für den Notfall
  8. Hülsenfrüchte, Kidney-Bohnen, Linsen, …, 1 bis 2 Dosen
  9. Sardinen oder anderer Dosenfisch.
  10. Oliven, grün oder schwarz, 1 Glas/Dose reicht
  11. Halloumi, 1 Paket
  12. Mehl, Type 500 passt für Pfannkuchen & Co.
  13. Pflanzenmilch, max. 1 Liter
  14. Harissa
  15. Obst, robust und trocken, hält ein paar Tage
  16. Rote Bete, vorgekocht und vakuumisiert
  17. Trockenobst, Pflaumen, Apfelringe, … und gefriergetrocknete Beeren, z. B. Heidelbeeren
  18. Honig, ein kleines Gläschen reicht
  19. Nüsse, ein Glas, gemischt
  20. Kekse und Rührkuchen, am besten beides

… und wie sieht´s mit der richtigen Verpackung aus?

Was sich abfüllen lässt, kommt in unsere Lieblings-Vorratsgläser. Mit 330 ml haben sie ein ordentliches Fassungsvermögen und – das ist für uns das Beste – sie passen optimal in unsere schmalen Euro-Boxen! Mehr zu diesen recycelten Marmeladen-Gläsern und zu weiteren Verpack- und Einpack-Tipps findet ihr in unserem ersten Beitrag zum Thema Vorräte für den Mini-Camper-Trip.

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