Wer wir sind …

… und wie wir Camper und Blogger wurden.

Oli, Jahrgang ’67, neugierig bis zum Anschlag. Unterwegs darf’s bei ihm immer noch etwas mehr sein: mehr zum Ansehen (Kunst, Kultur … alles, was anders, neu oder uralt ist), mehr zum Probieren (Essen, Trinken), mehr zum Fotografieren und Festhalten.

Oli ist gelernter Fotograf, hat sich vor über 27 Jahren umorientiert und war Konzeptioner in der Werbewelt eines mittelständischen Unternehmens.

Micky, geboren 1966, ist seit Jahrzehnten ein Wandervogel. Kunstliebhaberin und Musik-Enthusiastin, die nicht nur jeden Deep-Purple-Song in wenigen Sekunden erkennt. Neugierig auf Menschen und eine empathische Zuhörerin.

Sie hat Werbung von der Pike auf gelernt und bis 2024 als Leiterin die Kommunikation eines Versandhändlers verantwortet.

Warum wir Camper wurden:

„Ne, ne, ne … Camping, das ist nichts für uns.“ So hätten wir beide unabhängig voneinander reagiert, hätte man uns auf Urlaub im Zelt, Wohnmobil oder Van angesprochen. Damit hatten wir partout nichts am Hut. Schließlich rackert man sich das ganze Jahr ordentlich ab, um es sich in den wenigen Wochen Urlaub mal so richtig gut gehen zu lassen. Und „gut“ hieß für uns: eine schicke, möglichst designorientierte Ferienwohnung oder ein Ferienhaus. Zwischendurch auch ein tolles Hotel mit gutem Essen (Halbpension, 3 Gänge am Abend …).

Diese Urlaube waren schön, keine Frage. Manchmal etwas teuer. Aber das hat uns nicht weiter gestört – wäre da nicht dieser fade Beigeschmack nach jedem dieser Urlaube gewesen. Die Fragen: Was war das tollste Erlebnis? Was habe ich gelernt? Was war lustig, interessant, anders, horizonterweiternd?

Und dann spärliche oder gar keine Antworten zu haben. Ja, was war denn spannend? Klar, die Wanderung im Schneefeld oder das Herlaufen unter dem eiskalten Wasserfall. Aber wir wollten mehr.

Außerdem hatten wir das Ziel, auch in unsere Wochenenden mehr Leben zu bringen. Es konnte nicht sein, dass Samstag und Sonntag für alltägliche Pflichtarbeiten neben dem anstrengenden Job so an uns vorbeizogen.

Wie wir zu Campern und Bloggern wurden:

Anfang 2019 brachte Oli die Idee erstmals auf: Wie wäre es, wenn wir uns einen alltagstauglichen Wagen zulegen, in dem wir mit minimalstem Aufwand auch übernachten können? Für Wochenendtrips. Das war das erste Ziel.

Und bei weiter entfernten Reisezielen könnten wir statt fieser Etappenhotels oder komplizierter Buchungen einfach im eigenen Auto schlafen.

Einige Monate wuchs die Idee in unseren Köpfen. Nach viel Recherche im Internet, dem Ansehen gebrauchter Vans, dem Begutachten von Campingboxen und der Überlegung, was sonst noch wichtig war, konnten wir im September 2019 unseren Neuwagen, einen Peugeot Rifter L2, abholen. Eine QUQUQ-Campingbox hatten wir rechtzeitig bestellt, und so konnten wir am 21.09.2019 losfahren – Richtung Frankreich. Und wie wir Camper und Blogger wurden berichten wir euch hier.

Für den Peugeot Rifter L2 haben wir uns entschieden, weil …